Die Schnellstraße wird entlang des Adriatisch-Ionischen Korridors durch Montenegro und Albanien führen. Nach vorläufigen Ergebnissen liegen die durchschnittlichen geschätzten Kosten eines Autobahnprojekts entlang der Küste Montenegros bei rund 13,2 Millionen Euro pro Kilometer. Darüber berichtet, Ministerium für Kapitalinvestitionen. Wenn man bedenkt, dass die Länge der Straße nach diesen vorläufigen Daten etwa 110 km betragen soll, könnte sie etwa 1,45 Milliarden Euro kosten.
Das Ministerium stellt fest, dass Schnellstraßenprojekt entlang der Küste Montenegros soll vor allem der Kern der Stadt entlastet und der Verkehr auf Umgehungsstraßen um einige Küstenstädte umgeleitet werden.
Das Ministerium fügt hinzu, dass die Vorentscheidung der Regierung darin besteht, nach Umsetzungsmodellen zu suchen, die keine neue direkte Kreditaufnahme für den Gesamtbetrag der benötigten Mittel implizieren würden.
In diesem Sinne kommt zumindest bei der Umgehungsstraße um Budva eine öffentlich-private Partnerschaft in Betracht, für die die Europäische Kommission bereits 42 Millionen Euro zur Kofinanzierung des Baus bereitgestellt hat und der Rest zur Finanzierung der Bau, wird durch Kreditaufnahme von privaten Partnern bereitgestellt. Für die restlichen Abschnitte der Schnellstraße sei es noch zu früh, über die Finanzierungsmodelle und -konditionen zu sprechen, und die technische Dokumentation als verlässliche Grundlage für die Abrechnung der Gesamtkosten der Umsetzung sei noch nicht formalisiert, teilte das Ministerium mit.
